Leibniz Universität Hannover

Die Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover (auch Leibniz-Universität Hannover, oder kurz LUH oder Uni Hannover) ist mit rund 21.000 Studenten, davon knapp 3100 Studenten aus dem Ausland, neben der Georg-August-Universität Göttingen die größte Hochschule Niedersachens.

Welfenschloss

Als Höhere Gewerbeschule im Jahr 1831 errichtet, erfolgte im Jahr 1847 die Umbenennung in die „Polytechnische Schule“ und damit einhergehend ein ständiger Zuwachs an Lehrfächern. 1875 zählte die Einrichtung bereits 868 Schüler und Hospitanten. Nach 44-jähriger Amtszeit trat in diesem Jahr der Begründer und Direktor Karl Karmasch in den Ruhestand. Dessen Nachfolger, der Bauingenieur Wilhelm Launhardt, akzentuierte das Lehrangebot in den Folgejahren und machte die Schule zur Technischen Hochschule. In diesen Jahren erfolgte auch der Einzug in das altehrwürdige Welfenschloss, welches nach der Annexion des Königreichs Hannover durch Preußen für universitäre Zwecke umgebaut wurde. Im Jahr 1879 erhielt die Hochschule die amtliche Bezeichnung „Königliche Technische Hochschule“ und wurde dem preußischen Ministerium in Berlin zugeteilt. Im Laufe der Jahre wuchs dabei die Zahl der Fakultäten auf sieben an.

Panorama Einfahrt

1978 erfolgte aufgrund der Öffnung des Lehrangebots eine weitere Umbenennung. Aus der „Technischen Universität“ wurde schlicht „Universität“, die infolge dessen oft als „Universität Hannover“ bezeichnet wurde. 1979 wurde der erste Präsident der Hochschule gewählt und die klassischen Fakultäten aufgehoben und neugegliedert. Nach einer intensiven Diskussion bekam im Sommer 2006 die Universität den Namen „Gottfried Wilhelm Leibniz Universität Hannover“, welche die einmalige Verbindung der Stadt zum Schaffen Gottfried Wilhelm Leibniz‘ verdeutlicht.

Und hier geht es zum Imagefilm der Leibniz Universität Hannover.

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